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Alpine Slowness – was bedeutet das nun genau?

Gastgeber Gerhard Ortner im Interview
Ganz der echte Gastgeber, den er aus Überzeugung verkörpert, nimmt sich Gerhard Ortner jeder Frage seiner Gäste an. Das Thema "Alpine Slowness" erklärt er im Zwigespräch:

Als Slowness Hotel genießt der Eschenhof in Kärnten einen ausgezeichneten Ruf. Doch was verbirgt sich eigentlich hinter diesem Begriff?
Alpine Slowness ist für uns ein Überbegriff dessen, was wir uns mit unserer Art und Weise Gastgeber zu sein erarbeiten konnten. Das höchste Gut scheint den Menschen zunehmend zu plagen, Zeitknappheit ist die Folge. Alpine Slowness soll im Urlaub das Gefühl vermitteln, dieses Gut wieder in Hülle und Fülle zur Verfügung zu haben, es ausschöpfen zu können. Kein einziger Termin soll den Gast plagen.

Wie gelingt das (z. B. in Bezug auf Aktivitäten in Verbindung mit Essenszeiten)?
Wir verhindern durch eine fast ständige kulinarische Versorgung das Gefühl, dass man sich wegen des Essens stressen müsse. Frühstück gibt's für Frühaufsteher genauso wie für Langschläfer, mittags und nachmittags bedient sich jeder selbst nach Lust und Laune und beim Abendessen nehmen wir ganz bewusst die Hektik von Buffetküchen heraus, indem wir jeden persönlich bedienen. Eine Stärke des Konzepts ist das Verwöhnen bei Tische anstatt von einem übervollen Buffet "erschlagen" zu werden. Das wertvollste ist schließlich die menschliche Serviceleistung. Wir spüren hier einen Gegentrend und dass dieser Anspruch künftig stärker wird, und wir merken zunehmend, dass Gäste das Konzept „Slow Food“ schätzen – ebenso wie den gesamten Slowness Urlaub – und die Qual der Wahl gerne für eine Weile ausblenden.

Das Ziel des Konzepts ist Urlaub mit neuem Zeitgefühl. Wie kommt dieser "Trend zur Langsamkeit" bei den Gästen an?
Nun, Langsamkeit war lange Zeit ja nicht gerade positiv besetzt, so zitterten wir anfangs auch mit diesem Ausdruck. Zunehmend erhalten wir jedoch explizit auf das Konzept bezogenes positives Feedback, welches uns sehr freut.

Schnelllebig ist ohnehin der Alltag... In welchen Bereichen spürt man die "alpine Langsamkeit" noch?
Besonders im Wellnessbereich – auch dort sind stets Mitarbeiter präsent, die dem Gast Wellnessbehandlungen ermöglichen. Der Bade- samt Ruhebereich steht den ganzen Tag zur Verfügung, jeder Gast hat eine Liege garantiert – so gibt's auch hier keine Hektik. Niemand muss am Morgen runterhuschen, um eine Liege zu ergattern. Diese Qualität ist sichergestellt und erspart unnötigen Zeitdruck.

Wie klappt die Umsetzung dieses Konzepts in einem so kinderfreundlichen Hotel? Wie passen Kinder und Slowness zusammen?
Unsere große Herausforderung ist, dieses Denken auch in den Kindern zu wecken. Der Erlebnisdruck der unendlichen Impulse künstlicher Kinderspielwelten kann bei uns ausgeblendet werden, dies existiert bei uns schlichtweg nicht. Unser Anspruch ist, Kinder in die Natur zu führen, ihnen die Natur und das von der Natur ausgehende Regelwerk näherzubringen. Wir stellen oft fest, dass dies auch für Kinder ein Ausbrechen aus bisherigen Denkstrukturen bedingt, sie teilweise nervös werden, wenn die Impulshäufigkeit schwindet – sie dann aber auch schätzen, mal zur Ruhe zu kommen. Dann warten sie teilweise ganz gebannt auf den Sonnenaufgang, auch wenn‘s mal 10 Minuten dauert. Oder starren in den Sternenhimmel, obwohl sich dort nichts bewegt. Solche Erfahrungen holen auch Kinder herunter. Und auch der Herausforderung des Wanderns stellen sich Kinder, wenn das Ziel ein attraktives ist! Persönliche Betreuung steht letztlich über großen Unterhaltungssälen.

Für eine Art "Offline-Urlaub" nach Kärnten zu kommen – ist das die Zukunft?
Bad Kleinkirchheim eignet sich für einen Offline-Urlaub hervorragend, die Vielzahl an Möglichkeiten erübrigt oft die Frage nach dem WLAN. Andererseits erlebt man auch die verzweifelten Rufe, wenn man einen Ausfall verzeichnet... Ganz bewusst NICHT verfügbar ist das WLAN im Wellness-Bereich oder auch im Restaurant, weil unser Ziel ist, dass sich Familien bei Tische unterhalten – und nicht jeder vom Bildschirm abgelenkt wird. Eine Absicht, die ankommt.
 
 
 
28.04.2017
Hotel Eschenhof
 
 
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